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Natürliche antimikrobielle Mittel sind verschiedene Substanzen, die in Lebensmitteln und anderen in der Natur vorkommenden Verbindungen enthalten sind. Sie verfügen über Eigenschaften, die das Wachstum bestimmter Mikroorganismen hemmen, die, wenn sie im Übermaß im menschlichen Körper gefunden werden, Krankheiten verursachen können. Die oben erwähnten Mikroorganismen können zum Beispiel Viren, Bakterien oder Pilze sein.

Durch die Hemmung des Wachstums dieser Mikroorganismen sind natürliche antimikrobielle Mittel nicht nur nützlich, um die menschlichen Abwehrkräfte zu stärken, sondern sie werden seit Jahren auch berücksichtigt, um gesunde und sichere Lebensmittel zu gewährleisten, die ihre Eigenschaften unverändert beibehalten.

Die antimikrobielle Aktivität einiger Pflanzenarten wird zunehmend anerkannt. Die Rolle der Forschung ist an dieser Stelle von grundlegender Bedeutung, und es ist wichtig, der Bevölkerung so viele Informationen wie möglich über die neuen Erkenntnisse zugänglich zu machen, damit wir alle eine bessere Lebensqualität genießen können.

Einige natürliche antimikrobielle Mittel, die man sich merken sollte.

Knoblauch:

Knoblauch (Allium sativum L.) stammt aus Zentralasien. Die Knoblauchknolle wird seit jeher sowohl für den kulinarischen Gebrauch als auch wegen ihrer therapeutischen Eigenschaften verwendet. Sie wurde in die mediterranen Kulturen integriert und im Mittelalter zur Bekämpfung der Pest eingesetzt.

In den letzten 30 Jahren wurden sowohl “in vitro” als auch “in vivo” zahlreiche Studien über die chemischen und pharmakologischen Eigenschaften von Knoblauch durchgeführt.

Dadurch sind viele seiner Eigenschaften heutzutage dokumentiert, darunter seine antimikrobielle, antioxidative, hypolipidisierende, antiagene, antithrombotische, blutdrucksenkende, antikarzinogene, antitumorogene und immunmodulatorische Wirkung.  

Zwiebel:

Wie der Knoblauch, wurde traditionell auch die Zwiebel (Allium cepa) für viele dieser Charakteristiken verwendet, diese werden jetzt erforscht, man geht davon aus dass sie sowohl auf ihre Nährstoffkomponenten als auch auf ihre medizinischen Eigenschaften zurückzuführen sind.

Die chemischen Verbindungen, die sie enthält, haben eine wichtige antimikrobielle, antioxidative und entzündungshemmende Funktion, deshalb wird derzeit ihre mögliche präventive Funktion u. a. bei Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Hypercholesterinämie, Diabetes, einigen Krebsarten (hauptsächlich Magen-Darm-Krebs) und Erkrankungen der Atemwege untersucht.

Ingwer:

Der Ingweranbau (Zingiber officinale), welcher in einem tropischen Gebiet des Fernen Ostens beheimatet ist, hat sich auf fast alle tropischen Regionen der Welt ausgebreitet. Ein altes indisches Sprichwort besagt, dass „alles Gute sich im Ingwer befindet“.

Heutzutage wissen wir, dass Ingwer dank seiner chemischen Eigenschaften antibiotisch, entzündungshemmend, krampflösend und krebshemmend wirkt, eine gute Funktion des Darms fördert und gegen Krankheiten der Atemwege (wie Asthma und viele der Viren, die die Atemwege befallen) wirkt. Darüber hinaus verfügt er über einen beachtlichen Gehalt an Vitaminen (insbesondere Vitamin B6 und Vitamin C) und Mineralstoffen (Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kalium).

Zitrone:

Die Zitrone (Citrus limon) ist in Südostasien beheimatet und wird in vielen Kulturen traditionell als medizinisches Nahrungsmittel und zur Stärkung des Immunsystems angewandt. Zum Beispiel erlangte sie Berühmteit unter Matrosen, die sie während ihrer langen Reisen in großen Mengen konsumierten, weil sie wussten, dass es sie vor Skorbut schützte (später wurde entdeckt, dass dies dem Vitamin C zu verdanken ist).

Die in der Zitrone enthaltenen Nährstoffe sind B-Komplex-Vitamine, Vitamin C in großen Mengen und Vitamin P, sowie Mineralien wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Eisen und Fluorid.

Dank dieser Nährstoffe, verfügt sie über verschiedene vorteilhafte Wirkungen, wie z. B. eine deutliche Erhöhung der natürlichen Abwehrkräfte, die vor allem vor Atemwegsinfektionen schützt, Hilfe bei der Regeneration der Weichgewebe des Körpers, Förderung der Aufnahme von Eisen, Schutz des Magen-Darm-Trakts, reinigende und entgiftende Eigenschaften und eine antioxidative Wirkung.

 Besonders bemerkenswert ist auch die wohltuende Wirkung auf die Stimmung und die Körperenergie, die durch den Verzehr von Vitamin C und B-Vitaminen erreicht wird. Daher wird nicht nur der Verzehr von Zitronen empfohlen, sondern auch von anderen natürlichen Nahrungsmitteln, die diese Vitamine enthalten: Orangen, Grapefruit, Kiwis, Mango, Papaya, Ananas, Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Wassermelone und Melone. 

Kurkuma:

Kurkuma (Curcuma longa) ist eine Pflanze, die ebenfalls aus Südostasien stammt und zur Familie der Ingwergewächse gehört. Man kennt es auch als “asiatischen Safran” oder “indischen Safran”.

Heutzutage wissen wir, dass es antivirale, antibakterielle, entzündungshemmende, reinigende und antioxidative Eigenschaften hat, dass es vor Haut- und Nervensystemstörungen, Atemwegserkrankungen, Leberkrankheiten schützt und bei der Prävention von Krebs helfen kann.

Kurkuma kann entweder frisch oder getrocknet als Pulver eingenommen werden. Eine Möglichkeit ist, einen Teelöffel Kurkuma mit einem Glas warmem Wasser, Tee oder Fruchtsaft zu verdünnen. Um jedoch alle seine chemischen Eigenschaften zu nutzen, sollte man ihn roh mit etwas schwarzem Pfeffer und einem gesunden Pflanzenfett (Oliven-, Kokosnuss- oder Avocadoöl) gemischt verwenden. Diese Kombination eignet sich perfekt zum Würzen von Salaten und Soßen. Sie können auch Knoblauch, Zwiebel, Kohl oder Apfel hinzufügen.

Oregano und Salbei:

Hierbei handelt es sich um aromatische Pflanzen, die traditionell zum Würzen verwendet werden, aber sie sind auch bekannt für ihre antiviralen Eigenschaften und helfen bei der Behandlung der Symptome von Atemwegsinfektionen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Rolle der Ernährung für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten ein Resultat aller Lebensmittel ist, die wir essen, und nicht nur eines Einzigen.

Es ist die Ernährung als Ganzes und die möglichen Synergieeffekte zwischen den Bestandteilen der Nahrung, die wirkungsvoll zu einem besseren Gesundheitszustand beitragen können.

Deshalb ist eine abwechslungsreiche Ernährung wichtig, die Lebensmittel aus allen Gruppen umfasst, insbesondere Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs. Die WHO empfiehlt den Verzehr von etwa 400 g Obst, Gemüse und Beeren am Tag, wobei saisonalen Sorten Vorrang gegeben werden sollte.

 

 

 

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